Kaikoura

Waaaahhahaha !! Ich hab ein Babyseehund fotografiert !!

Nun ist es schon bald zuende hier. Jeder Ort ist dennoch seinen Beitrag wert, denn bevor die eigenen Bilder und Erinnerungen verfliegen, bei all dem, was hier so passiert, schreibe ich für uns und euch lieber alles schnell noch auf.
Also, wie war das noch…

Wir setzten unsere Fahrt in Westland fort ohne viele Pausen. Ich muss zugeben, hier bin ich oft weggenickt. Wir freuten uns drauf, weiter nördlich zu kommen und erreichten bald die Gegend um den Lewis Pass mit seinen Goldgräberstädten. Es gab wieder Obstfarmen am Straßenrand und es war sommerlich warm. Wir hielten an einer Blaubeerfarm und kauften Marmelade, nach der ich kurz darauf eine Sucht entwickelte. Am nächsten Tag erreichten wir Hanmer Springs, ein niedlicher Ort mit Badeanstalt in der heiße Pools Attraktion sind.

Wir frühstückten im Park, gingen in die library und schmiedeten unsere nächsten Pläne. Wir buchten zunächst ein Hostel und Kanufahrt für Kaikoura, unserem eigentlichen Zielort.

Und da wir als Abschluss noch eine Hüttenwanderung machen wollten, buchten wir uns gleich noch die Lake Angelus Hütte im Nelson Nationalpark als letztes großes Highlight.

Weiter gings: Wir erreichten bald Lyford, ein Ort an der Inlandstraße nach Kaikoura und schlugen unser Zelt dort auf. Hier hat das Erdbeben im November 2016 am meisten gewütet, mit einem Toten. Etliche Straßen hatten sich verschoben, und wurden nun wieder geflickt oder umgeleitet.

Kaikoura

Das Wasser knalligblau, die Sonne heiß, das Hostel, („Dusty Backpackers“) groß und entspannt. Es war wie Urlaub für uns. Kaikoura ist u.a. bekannt für die Meeressäuger, die hier recht nah an die Ufer kommen, und mit Glück zu beobachten sind. Wir hatten ein Kajaktrip gebucht, in der Hoffnung auf ein paar Delfine zu treffen. Stattdessen erkundeten wir einen Ort mit badenden Seehunden, denn Delfine waren grad nicht da. Es war trotzdem lohnenswert!

Nachts erlebten wir dann noch ein kleines Erdbeben, bei dem das Haus kurz wackelte als wäre es Spielzeug. Es ist kein gutes Gefühl und auch die Neuseeländer sind, egal wie sehr sie dran gewöhnt sind, alarmiert wenns wackelt. Denn es ist nicht vorhersehbar, wie stark es noch wird.

Am letzten Tag fuhren wir mit dem Auto ein Stück an der Ostküste entlang zum „Hikurangi Marine Reserve“ und entdeckten hier eine Seehund-Brutstätte mit einem Haufen niedlicher Seehundbabys. Was ich nie geglaubt habe, wurde wahr. Sie sind echt so niedlich wie auf den Fotos, ja! Ich hätte gern eins geknuddelt und entführt.

Der Tag der Abreise kam leider zu früh und wir verabschiedeten uns wieder. Es ging zurück auf die Inlandstraße und Richtung Nelson. Von Nelson geht unser Flieger bald nach Auckland. Aber vorher wollten wir noch eine Abschlusswanderung im Nationalpark machen mit Übernachtung in einer Berghütte.

 

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Kaikoura Peninsula

 

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1 Kommentar

  1. Ly sagt: Antworten

    Unfassbar schön!

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