Sightseeing

Die letzten beiden Tage in Lima buchten wir uns ein Hotel, in dem Wasser war. So hatten wir wieder Bock auf die Stadt. Es gibt die „free walking city touren“ (lima by walking). Diese muss man dann nur mit einem Trinkgeld am Ende honorieren. Und der Typ hat das echt super gemacht.

Die Altstadt von Lima ist weit weg vom Distrikt Miraflores, in dem wir uns befanden. Das ist die sicherste und netteste Ecke, direkt am Meer. Da es keine Bahnen gibt, fuhren wir mit dem Bus in die Altstadt. Sie besteht zum größten Teil aus den typischen spanischen Kolonialgebäuden mit Holzbalkons und große Kirchen mit Krypten. Sie und ist nahe des Flusses gelegen, der vorgestern noch überschwemmt war. Der Grund der Katastrophe der letzten Tage übrigens kam u.a. daher, da es keine Abflusssysteme gibt. So schwappte das Wasser, das durch die starken Regenfälle von den Anden herunterkam, einfach die Straßen runter.

Der Mittagstisch war super, hier kann man, so wie in anderen Teilen Perus und Bolivien, Menüs essen (Vorspeise, Hauptspeise und Getränk) für 10 Peso. Also 3,50 Euro.

Ein weiterer schöner Stadtteil ist Barranco. Dieser befindet sich noch etwas weiter südlich am Meer und ist das Künstlerviertel Limas. Einst ein Fischerdorf wurde es bei der Vergrößerung Limas von der Stadt verschluckt. Auch hier machten wir noch die Tour mit.

Wegen des Wasserproblems hier, das nicht besser wird, fliegen wir noch für die letzten Tage nach Bogota. Das ist voraussichtlich unser letzter Step vor der Heimfahrt, denk (und hoff) ich.

Also bis bald!
Silvio & Anne

 

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