Weiter in den Norden

Nach dem 5. Tag in Chiang Mai brachen wir in Richtung Chiang Rai auf. Wir wollten von dort hoch zum „Goldenen Dreieck“, in dem die Länder Thailand, Laos und Burma (Myanmar) aufeinandertreffen und sogar Chinas Grenze in der Ferne sichtbar ist. Wir checkten entspannt um 11 Uhr aus, fuhren zum Busbahnhof und kauften uns Bustickets. Die Dame am Schalter verkaufte uns welche für den Bus um 14 Uhr.

Ankunft Chiang Rai

Irgendwann um 18 Uhr erreichten wir dann Chiang Rai. Hört sich ähnlich an wie Chiang Mai, sieht aber ganz anders aus und fühlt sich auch anders an. Sie ist lauter, hektischer, voll mit Baustellen und komischen dunklen Gassen. Die Stadt besitzt aber einen kleinen Stadtkern in dem jeden Abend ein großer bunter Nachtbazar stattfindet mit typischem Essen. Silvio kann so langsam keine Märkte mehr sehen, aber ich liebe es drüberzuschlendern. So verbrachten wir die Abende oft hier.

Unsere Unterkunft hatten wir schon in Chiang Mai gebucht. Eine alte antiquarische, typisch thailändische Hütte mit einer stillen Hosteldame, die uns verständlich machte, dass wir alles im Haus mitbenutzen dürften. So fühlten wir uns schnell wohl und begutachteten die verstaubten Schätze ihrer Großeltern.

Wir haben auch schon gelernt, dass viele Städte in Thailand recht vollgestopft sind mit Sehenswürdigkeiten. Sei es ein Wat (Tempel), ein Wasserfall in der Nähe, eine Höhle in der Nähe, zu einem Elefenfantenreservat oder Whitewaterrafting. Es gibt überall kleine Büros, die Ganztagestouren anbieten, so wie in jedem anderen Touri-Ort.
Die meisten dieser Touren, für die wir uns interessierten, waren aber auch easy auf eigene Faust mit einem geliehenen Roller machbar. Wir haben uns eine SimCard für Thailand zugelegt mit Guthaben, auch für „Wifi“. So hatten wir immer ein Navi am Start, das uns an diese und auch an andere Orte brachte, die wir zufällig entdeckten.

Also nahmen wir uns auch in Chiang Rai einen Roller und besuchten mitunter den berühmten weißen Tempel „Wat Ring Khan“. Optisch gleicht er einer Filmkulisse für eine Version des Märchens „Die Eiskönigin“, mit dem Kung-Fu Meister „Der weise Pai-Meister des weißen Lotus“. So haben wir es uns zumindest ausgedacht.

Auch erwähnenswert ist das Katzencafé, das wir schon bei unserer Ankunft bemerkt hatten. Irgendwie seltsam, aber wir mussten da einfach unbedingt mal rein und Hallo zu den wunderhübschen Mietzen sagen.

Am 2. Tag fuhren wir mit dem Bus zum „Golden Triangle“, dem goldenen Dreieck. Es war ein heißer Tag. Wir kletterten auf eine Aussichtsplattform und die Aussicht war wirklich faszinierend. Die Länder unterschieden sich zwar optisch nicht so, aber eine Karte machte klar, wo sich welches Land befindet. Der Mekong, ein riesiges und trübes Gewässer fließt still hindurch.

Unser nächstes Ziel liegt weiter in den Bergen. Wir haben gelesen, dass Pai ein Backpackertraum inmitten einer großartigen Dschungel und Berglandschaft sein soll. Wir lassen uns überraschen. 🙂

 

2 Kommentare

  1. Stephan sagt: Antworten

    Da ihr es nicht erwähnt habt, scheint der Tod des Königs in der Öffentlichkeit ja keine große Rolle zu spielen. Oder habt ihr da doch Beobachtungen gemacht?

    1. Doch Stephan, das ist hier leider allgegenwärtig geworden. Wir berichten bald noch darüber.

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